Epilepsie-Beratung

Epilepsie beim Hund ist ja in vielen "Gruppen" ein Tabuthema. Betroffene trauen sich nichts zu sagen, manche Vereine wollen nichts davon wissen und sobald die Krankheit bekannt wird, geht der Spießrutenlauf los. Daraus resultiert, dass Besitzer von betroffenen Hunden sich nicht "outen" und vielen Hunden somit auch nicht ausreichend geholfen werden kann. Hinzu kommt noch, dass sich nur sehr wenige Tierärzte mit dieser Krankheit auskennen. Und noch weniger TÄ geben diese "Unwissenheit" zu und doktern einfach munter drauf los.

Es gibt unzählige Krankheiten und Ereignisse, die einen epileptischen Anfall auslösen können. Oft ist es dann nicht einmal eine richtige Epilepsie. Nach einem ersten Anfall sollte man daher nicht unbedingt direkt mit starken Antiepileptika beginnen, sondern erst einmal einige Tests durchführen um dem Anfall auf den Grund zu gehen. Leider ist es hierbei so, dass die Tierärzte oft einige Laboruntersuchungen nicht in Betracht ziehen, wobei sie die Lösung dieses Rätsels sein können.

Sollte ihr Liebling betroffen sein, kann ich Ihnen gerne einige Informationen bzgl. der Krankheit, der möglichen Untersuchungen, der Behandlungsmöglichkeiten und der richtigen Ernährung geben. Auch wenn diese Krankheit an den Kräften und Nerven der Besitzer zieht, so sollten sie jeden funken Hoffnung nutzen um ihrem Liebling ein schönes und erfüllte Leben zu ermöglichen. Denn oft ist es der Mensch, der bei dieser Krankheit mehr leidet als der Hund. Die meisten Hunde nehmen diese Krankheit garnicht wirklich wahr. Daher rate ich auch dringend davon ab einen Hund direkt einschläfern zu lassen. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit und lassen sich weitgehend informieren.